Politisches Engagement

Mein politisches Engagement

Mein ehrenamtliches politisches Engagement:

  • 2022 (seit 13.10.2022) Mitglied des Ausschusses Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Landwirtschaft und Energie des Kreistages Marburg-Biedenkopf
  • 2022 (von 17.01.2022 bis 18.09.2022): Bürgermeisterkandidatin in Lahntal
  • 2021 (seit 01.04.2021): Gemeindevertreterin in der Gemeinde Lahntal
  • 2021 (seit 01.04.2021): stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion Lahntal
  • 2021 (seit 25.11.2021): Kreistagsabgeordnete im Kreistag Marburg-Biedenkopf
  • 2021 (seit 29.10.2021): Vorsitzende des Gemeindeverbandes der CDU Lahntal
  • 2021 (seit 29.10.2021): Mitgliederbeauftragte des Gemeindeverbandes der CDU Lahntal
  • 2019 (von 26.11.2019 bis 29.10.2021): stellvertretende Vorsitzende des Gemeindeverbandes der CDU Lahntal
  • 2018 (seit März 2018): Beisitzerin im Vorstand des Kreisverbandes der CDU Marburg-Biedenkopf
  • 2017 (seit 10.03.2017): Beisitzerin im Vorstand der CDA (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft) Marburg-Biedenkopf
  • 2017 (seit November 2017): Beisitzerin im Vorstand der Frauen Union Marburg-Biedenkopf
  • 2016 (von Januar 2016 bis November 2019): zunächst kooptiertes, später gewähltes Mitglied im Vorstand des CDU-Stadtverbandes Marburg
  • 2016 (Oktober 2016 bis November 2019): stellvertretende Vorsitzende und Neugründungsmitglied der Frauen Union Marburg
  • 2015 (seit September 2015) Mitglied der CDU Deutschlands, Landesverband Hessen, Kreisverband Marburg-Biedenkopf

Meine Ziele und Themen im verloren gegangenen Kampf um das Bürgermeisteramt bleiben auch für meine Arbeit in der Gemeindevertretung weiterhin meine Ziele und Themen

Stabile Gemeindefinanzen


Das vorrangige Ziel muss es sein, die Finanzen der Gemeinde stabil zu halten und gleichzeitig Gestaltungsspielräume zu schaffen. Das Umsetzen von Wünschen und Ideen kostet jedoch Geld, welches oftmals nicht vorhanden ist.


Investitionen der vergangenen Jahre, wie beispielsweise das Feuerwehrhaus in Caldern, werden die Gemeinde langfristig viel Geld kosten, welches aufzubringen sein wird.


Die mehrheitlich von der Gemeindevertretung beschlossene Drei-Felder-Sporthalle in Goßfelden, kann bei Einhaltung vorgegebener Kriterien beim Bau mit einem Bundeszuschuss von 3 Millionen Euro gebaut werden. Was aber sind schon 3 Millionen Euro, wenn der Restbetrag nicht vorhanden ist? In der Februarsitzung der Gemeindevertetung wurde eine Grundsteuererhöhung für bebaute und bebaubare Grundstücke ab 2023 beschlossen. Die Grundsteuererhöhung wird alle Bürgerinnen und Bürger treffen - Eigentümer, wie Mieter. Ich halte das für falsch!


Ich halte es auch für grundlegend falsch, in Goßfelden eine neue Halle zu bauen, die wir uns auch mit dem Bundeszuschuss nicht werden leisten können. Bis die Halle tatsächlich gebaut wird, werden die Kosten im Baubereich voraussichtlich um ein Vielfaches steigen. Bei den jetzt angesetzten Beträgen wird es aus meiner Sicht nicht bleiben. Das Schlimme ist, dass das eigentlich auch jeder weiß. Und wenn die Halle in Goßfelden erst einmal steht, muss die jetzige Halle dort abgerissen werden - ein Bürgerhaus in Goßfelden wird es dann nicht mehr geben.


Um den Zuschuss für die Halle in Goßfelden zu bekommen, muss gleichzeitig in Sterzhausen das Haus am Wollenberg aber zurück gebaut werden, so dass dort quasi keine Sportveranstaltungen mehr stattfinden können. Auch dieser Umbau kostet Geld, was in den kommenden Jahren aufgebracht werden muss.


Es gibt noch eine ganze Menge weiterer Beispiele, die hier genannt werden könnten.


Lahntal lebt über seine Verhältnisse. Dies zu ändern sollte unser aller Ziel sein. Aus meiner Sicht kann es nur gelingen, wenn wir eine gute Mischung aus Gewerbebetrieben in Lahntal halten und ansiedeln können. Ein-Personen-Betriebe, landwirtschaftliche Betriebe, Handwerksbetriebe, Dienstleistungsunternehmen, mittelständische Firmen, sie alle sind schützenswert, denn eine gesunde Mischung von Branchen führt zu einer gesunden Gemeinde.


Unternehmen und Mittelstand stärken


Die heimischen Gewerbebetriebe stellen eine gute Mischung verschiedenster Branchen dar. Die gute infrastrukturelle Anbindung der Gemeinde über die Bundesstraße, die Bahnstrecke der Kurhessenbahn, die Busanbindung in das nahe gelegene Marburg sowie die Radwege innerhalb der Gemeinde stellt eine gute Basis dar, die für Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen interessant ist. Eine Verbesserung der Infrastrukturen, auch in Bezug auf die Digitalisierung (siehe gesondertes Thema), kann dazu beitragen, ein breit gefächertes Anbebot an Branchen für die Bevölkerung zu erhalten und auszubauen.


Die guten Standortfaktoren bieten Chancen für neue Branchen und damit neue Arbeitsplätze. Einzelunternehmer, Dienstleister, Handwerker, Landwirte und andere ansässige Betriebe müssen aber ebenfalls gestärkt werden, um Arbeitsplätze in Lahntal zu halten. Dies zu bewerkstelligen kann in vertrauensvoller Teamarbeit gelingen.


Gewerbegebiete sollten für die (demnächst) heimische Wirtschaft vorgesehen werden und die Bedürfnisse der Unternehmen unterstützen, nicht umgekehrt. Die Interessen der Bevölkerung sind dabei selbstverständlich auch zu würdigen.


Startup-Parks, Handwerks-Siedlungen, Dienstleistungs-Viertel können dabei Ideen sein, die miteinander besprochen werden müssen.


Keinesfalls vergessen möchte ich in diesem Zusammenhang die landwirtschaftlichen Betriebe, deren Bedeutung für die regionale Versorgung, aber auch für Klima- und Umweltschutzthemen wieder zunehmend an Bedeutung gewinnen.


Gerne würde ich in Lahntal einen regionalen Versorgermarkt sehen!

Digitalisierung voranbringen


Stabiles, schnelles Internet und überall guter Handyempfang in allen Netzen. Wäre das nicht großartig für Lahntal?


Digitalisierung beginnt mit den Grundvoraussetzungen guten digitalen Empfangs. Hierauf will ich ein Augenmerk setzen. Wer neue Branchen in die Gemeinde holen möchte, muss zunächst dafür sorgen, dass die Infrastruktur stimmt. Es gibt noch nicht überall schnelles Internet und die Mobilfunklöcher in Lahntal sind riesig. Ich werde versuchen, es allen Bürgerinnen und Bürgern sowie allen Unternehmerinnen und Unternehmern zu ermöglichen, den Mobilfunkanbieter ihrer Wahl zu nutzen. Derzeit ist die Auswahl in Lahntal mehr als begrenzt.


Die Digitalisierung im Rathaus möchte ich stark ausbauen. Ich bin ein großer Freund papierarmer Büros. Viele Dinge können, sollen und müssen wegen gesetzlicher Vorgaben heute digital abgewickelt werden können. Dazu gehört neben einem sehr guten Datenschutz entsprechend der Datenschutzgrundverordnung und aller geltenden Datenschutzgesetze auch eine gut ausgebaute und genutzte digitale Infrastruktur. Digitale, automatisierte Arbeitsvorgänge erleichtern die Arbeit in einer modernen Verwaltung. Dies setzt auch voraus, dass das Rechnersystem vor Angriffen von Außen hervorragend geschützt sein muss.


Die moderne Verwaltung der Zukunft benötigt digitale Möglichkeiten und Umsetzungen, um sich bestmöglich den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger widmen zu können.

Vereine und das Ehrenamt sind die Seele unserer Dörfer


Man sagt, Vereine seien der Kitt der Gesellschaft. Ich sehe das genauso!


Die Vereine in Lahntal zu unterstützen ist mir ein großes Anliegen. Ehrenamtliche Tätigkeiten im Vereinsleben sorgen für eine gute Gemeinschaft in den Ortsteilen.


Auf der Homepage der Gemeinde Lahntal sind allein 36 Vereine aufgeführt. Ich bin davon überzeugt, dass es noch deutlich mehr ehrenamtliches Engagement in den Lahntaler Dörfern gibt, das gar nicht in einer Vereinsstruktur organisiert ist. Was die Ehrenamtlichen leisten, merkt man leider oft erst, wenn das Engagement einmal ausbleibt. Es ist mir insofern wichtig, die Stärkung des freiwilligen Engagements auch über die Vereinsstrukturen hinaus zu unterstützen. Ob es sich um Sport-, Geselligkeits-, Traditionsvereine oder Klimaschutzgruppen handelt, ist dabei zunächst einmal unerheblich.


Den Rettungskräften in Lahntal gebührt unter den vielen ehrenamtlich Tätigen jedoch ein besonderes Augenmerk. Die Lahntaler Feuerwehr sei da an erster Stelle genannt, aber auch die 24-Stunden-Rettungsdienstwache des Malteser Hilfsdienstes in Caldern ist ein überaus wichtiger Baustein im Rettungsdienst!


Ehrenamtliches Engagement will gar nicht aus dem Rathaus heraus verwaltet werden, denn die ehrenamtlich Tätigen wollen machen, nicht diskutieren. Trotzdem halte ich es für wichtig, wenn ihre Arbeit wahrgenommen, gewertschätzt und über die vom Land Hessen jährlich ausgegebene Ehrenamtscard hinaus zusätzlich unterstützt wird.


Barrierefreiheit verbessern


Überall wird von Barrierefreiheit geredet. Aber was heißt das eigentlich?


Ich glaube, es heißt für jeden Menschen etwas anderes. Barrieren finden sich überall.


Mein Anliegen ist es, die Barrieren so weit es möglich ist, abzubauen, oder zumindest zu reduzieren.


Dies können ungünstig aufgestellte Parkbänke oder Mülleimer im öffentlichen Raum, aber auch zu hohe Bordsteine sein. Dies können aber auch nichtlesebare Internetseiten für sehbehinderte Menschen sein, oder schlechte Akkustik in unseren Dorfgemeinschaftshäusern, so dass Menschen mit Gehöreinschränkungen Probleme beim Verstehen haben. Schlaglöcher in Gemeindestraßen, zu enge Radwege, zugewachsene Bürgersteige, ungünstige Öffnungszeiten öffentlicher Einrichtungen, all das können Barrieren sein.


Selbstverständlich kann man nicht jedes Hindernis wegräumen. Dies gilt insbesondere dann, wenn nur wenige oder gar einzelne Menschen betroffen sind. Trotzdem kann man versuchen, die Hindernisse zu benennen und gegebenenfalls zu reduzieren.


Eine Verbesserung der Barrierefreiheit ist mir ein wichtiges Anliegen.

Moderne, bürgerfreundliche Verwaltung gestalten


Wer ins Rathaus muss, oder von der Verwaltung eine Dienstleistung benötigt, muss auch weiterhin die Möglichkeit haben, vor Ort sein Anliegen vorbringen zu können.


Neue Arbeitswelten in Form von mobilem Arbeiten oder Homeoffice-Arbeitsplätzen schaffen neue Herausforderungen. Dies gilt sowohl für das Personal, für das die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen oder ausgebaut werden müssen, als auch vor allem für die Bürgerinnen und Bürger.


Stets tagesaktuelle Informationen über die Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die unkomplizierte telefonische Erreichbarkeit des Personals gehört ebenso dazu wie kurzfristige Terminvergaben.


Eine bürgerfreundliche Verwaltung bedeutet für mich vor allem, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger zeitnah, unaufdringlich und kompetent zu bearbeiten. Eine Verwaltung in der Größenordnung Lahntals kann nur gut funktionieren, wenn alle zusammen arbeiten und die Aufgaben gemeinsam bewältigt werden.


Aufgrund meiner bisherigen fast 40jährigen Erfahrung in verschiedenen Querschnittsbereichen einer Kommunalverwaltung mit Affinität zu technischen Erneuerungen sehe ich mich gut gewappnet, die Gemeindeverwaltung Lahntal auf ihrem Weg zu einer modernen, zeitgemäßeren und noch leistungsfähigeren Verwaltung zu (beg)leiten. Und aufgrund meiner jahrelangen Leitung eines Projekts zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit wird in meinem diesbezüglichen Bestreben die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gewiss einen großen Stellenwert einnehmen. Denn nur zufriedene Mitarbeiter leisten gerne ihre tägliche Arbeit.


Isenbergs Brücke ersetzen


Immer wieder werde ich gefragt, wie ich zu Isenbergs Brücke stehe. Meine Antwort dazu ist ganz klar und eindeutig: sie hätte nicht ohne Ersatz abgerissen werden sollen.


Nun ist sie aber nicht mehr vorhanden, wie das nebenstehende Foto deutlich zeigt. Ein Neubau an gleicher Stelle wird kostspielig. 


Dennoch bin ich der Überzeugung, dass es ein großer Verlust ist für Radfahrer und für Spaziergänger. Der Umweg über die alte Brücke in Goßfelden ist nicht so weit, dass man ihn aufgrund der Entfernung nicht in Kauf nehmen könnte. Aber eine Alternative zur weggefallenen Brücke ist er dennoch nicht.


Ich werde mich dafür einsetzen, dass an der Stelle der ehemaligen Isenbergs Brücke eine neue Lahnüberquerung zumindest für Radfahrer und Fußgänger entstehen kann. Ob sie auch für Pferd, Reiter und Wagen nötig ist, wird zu gegebener Zeit zu ermitteln sein.